Praxis Dr. rer. nat. Harald vom Hofe
 
 
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Klass. Homöopathie


Die Klassiche Homöopathie wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts von Samuel Hahnemann begründet. Die Homöopathie heilt nach dem Ähnlichkeitsprinzip: „similia similibus curentur“ (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt). Die Krankheit wird im Patienten zunächst angeregt oder leicht verstärkt (Erstverschlimmerung), um der Lebenskraft einen Anreiz zu geben, den Kampf gegen die Krankheit verstärkt wieder aufzunehmen. Die Kunst des Therapeuten besteht nun darin, dasjenige Arzneimittel herauszufinden, das von seinem Charakter her eine möglichst große Übereinstimmung mit dem Charakter und den Krankheitssymptomen des Patienten aufweist. Ist das passende Mittel gefunden spricht man auch vom Konstitutionsmittel.

Zum Zwecke der Arzneimittelfindung muß der Patient ausführlich befragt werden (Anamnese), wobei Kindheit, Krankheiten der Eltern, persönliche Neigungen und Angewohnheiten eine ebenso große Rolle spielen wie die Krankheit selbst. Da sich aber jede  Krankengeschichte anders darstellt, ist homöopathische Medizin Individualmedizin.

Die homöopathischen Arzneien finden sich aus dem Mineral-, Tier- und Pflanzenreich und werden durch Verdünnung und Verschüttelung in ihrer Wirkung verstärkt (Potenzierung). Verabreicht werden sie in Form von Kügelchen (Globuli) oder Tropfen

Niedere Potenzen wirken dabei mehr auf der körperlichen Ebene, Hochpotenzen mehr auf der seelisch geistigen Ebene. Letztere wirken also verstärkt in die Psyche hinein und sollten daher nur von erfahrenen Therapeuten verabreicht werden. Aber gerade auf dieser Ebene kann Homöopathie sehr hilfreich sein, da v.a. bei chronischen Erkrankungen die Psyche eine große Rolle spielt, wenn sie nicht gar die Ursache des Übels darstellt.

Homöopathie stellt also eine ideale Ergänzung zu den mehr körperbetonten Therapien wie manuelle Therapie oder Osteopathie dar.

 
   
 
 
 


Letzte Änderung:
22.07.2017